Gemeinderatsitzung – November’2025

Bericht zur Bauausschuss- und Gemeinderatssitzung am 10.11.2025 im Sitzungssaal des Rathauses

Auch an diesem Sitzungstag wurde eine Bauausschuss-Sitzung der Gemeinderatssitzung vorgeschaltet.
Obwohl nur ein Bauantrag auf der Agenda stand, waren 7 Zuhörer zugegen. Im Gremium selbst ersetzte Koll. Stadter die Kollegin Wagner.

Aus der Bürgerfragestunde kamen keine Anregungen und auch die Tagesordnung ging einstimmig durch. Anschließend erklärte der Bgm. die Funktionen des RIS, vor allem wenn im Sitzungsprotokoll Änderungen eingefügt wurden.


Bauausschuss


TOP 1: Die Niederschrift wurde einstimmig angenommen.

TOP 2: Die Umnutzung eines bestehenden Gebäudes zu Wohnzwecken auf dem Nießenbauernhof ging mit 9:0 Stimmen durch.

TOP 3: Unter dem TOP „Tagesordnungsergänzungen, Information und Anfragen“ gab es keine Beiträge.

So endete die Sitzung schon nach wenigen Minuten um 18.07 Uhr.

Wer sich auf eine längere Pause bis zur GR-Sitzung eingestellt hat, wurde enttäuscht. Der nicht-öffentliche Teil, obwohl es auch nur ein TOP war, zog sich bis 18.51 Uhr hin.

In der Pause zwischen dem öffentlichen Teil und dem nicht-öffentlichen wurde sich über die CSU-Flyer ausgetauscht. Vor allem, dass sie sich mit fremden Federn schmücken. So war die Einrichtung des Fahrradservices ein Antrag von Koll. Kraus (SPD). Die Baumpflanzaktion kam von den Grünen. Die Aufstellung der Mitfahrbänke beruhen auf einen UWG-Antrag. Von Seiten der CSU gab es nur ein Verlegenheitslächeln. Das ist meist so, wenn man keine Antwort weiß.


Gemeinderatssitzung


Anschließend öffneten sich wieder die Türen für die Gemeinderatsitzung und es strömte ein ungewöhnlich hoher Schwall ab Zuhörern in den Sitzungssaal. So mussten zusätzlich Stühle beigebracht werden, damit die insgesamt 26 Zuhörer und -innen Platz fanden.

Auch die Presse war mit Hr. Fiedler und Frau Hollfelder gleich doppelt vertreten. Vielleicht hilft es, denn von der letzten Sitzung gab es weder im FT, noch in der NN eine Veröffentlichung – trotz Anwesenheit.
Vermutlich lockten die TOP‘s über die Baulandausweisung in Wimmelbach und das Schicksal der Krone die vielen Zuschauer in den Sitzungssaal.

Aus der Bürgerfragestunde kamen keine Meldungen und zur Tagesordnung gab es keine Beanstandungen.

Der Bgm. erklärten noch mal, wie zu Beginn der BA-Sitzung, die Handhabe mit dem RIS.


TOP 1: Die Niederschrift wurde einstimmig angenommen, nachdem noch Beiträge von Koll. Garcon und meiner einer nachträglich eingefügt werden.

TOP 2: „Information des Bürgermeisters“, der Bgm. erläuterte,

  • zum Straßenzustand: Soll vor dem Wintereinbruch abgeschlossen sein
  • zur Nahwärme: Aktuell wird am Metzgersberg gebuddelt, dann geht es in die Südstraße, anschließend ist Wimmelbacher Straße dran und die Beckengasse bis danach wieder ein größeres Teil in der Thurner Straße dran glauben muss
  • zu den Bescheiden: Sie sind „aufkommensneutral“, d.h. das Geld wird ausschließlich für Investitionen aus den Bereich Frisch- und Abwasser verwendet. Nicht zur Schuldentilgung, wie man meinen könnte (Anm. das kann man leicht sagen, nachdem unser Antrag unter TOP 5 auf Offenlegung der Geldtransfers abgeschmettert wurde).
  • Bürgerversammlung: Am 20.11.2025 findet sie in Wimmelbach und am 25.11.2025 in Hausen statt. Einer der TOP’s wird die Kirchenstraße 22 sein. Auf meiner Nachfrage hin bestätigte der Bgm., dass er die Versammlung leiten wird, nicht der 2. Bgm. Da muss es in der Vergangenheit Probleme mit ihm in Wimmelbach gegeben haben.

TOP 3: Unter dem TOP „Öffentliche Bekanntgabe der in der nicht-öffentlichen Sitzung gefassten Beschlüsse“ wurden die Vergaben für das Sport- und Gemeindezentrum, sowie der Nahwärme und die Kreditvergabe an die Sparkasse Forchheim bekannt gegeben.

TOP 4: Der TOP mit dem größten Zuschauerinteresse dürfte dieser mit der Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans namens „Großer Acker“ in Wimmelbach sein.

Es sollen 10 Baurechte mit etwa 600 m² pro Bauplatz geschaffen werden. 2 davon sind bereits reserviert resultierend aus einem früheren Tauschgeschäft.

Wer hoffnungsvoll auf billigen Baugrund spekuliert dem kann gleich eine Absage erteilt werden. Wer pleite ist, wie die Gemeinde Hausen, kann keine günstigen Preise anbieten. Ich vermute man wird so grob 150 000 € (= 250 €/m“) verlangen. Die 2 abgekoppelten Bauplätze dann sowieso meistbietend. (Anm. auch die neu entstehenden Wohnungen auf dem Gelände der alten Schule in Wimmelbach werden keine Schnäppchen werden. In etwa 300 000 € – 500 000 € je nach Größe wird man hinblättern müssen).

(Ferner wird man vermutlich im nächsten Wahlflyer der CSU wieder eine riesige Selbstdarstellung finden können über diese poplige 8 Bauplätze, dass sie etwas für Bauwillige machen. Von den gut 40 unwiederbringlich zerstörten Bauplätze auf dem Gebiet der Nahwärmebaustelle wird man nichts hören oder hören wollen).

Es sollen 3 Wohneinheiten pro Bauplatz entstehen können.

Mein Vorschlag auf Regenwassernutzung wurde abgelehnt. Wieder eine Chance hinsichtlich Wasserverbrauch und – nutzung vertan. Es sind noch nicht alle Gemeinderäte im neuen Jahrtausend angekommen. So soll das Baugebiet aussehen:

Die Aufstellung wurde einstimmig gebilligt.

TOP 5: Unter diesen Punkt stand unser UWG-Antrag auf eine rechtskonforme Berichterstattung der örtlichen Rechnungsprüfung an.

Der Bürgermeister lehnte den Antrag mit den Worten ab, dass sich jeder Gemeinderat in der Gemeindeverwaltung die Unterlagen anschauen kann (Anm. wohlwissend, dass kein Gemeinderat sich auf den Weg in die Gemeindeverwaltung macht und auch nicht weiß nach welchen Unterlagen überhaupt Ausschau gehalten werden soll).

Es entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen Koll. Garcon und der Rechnungsprüfungsausschuss-Vorsitzenden Steinbrenner.
Letztendlich entzog der Bgm. Koll. Garcon das Wort und der TOP wurde ohne Beschluss beendet.

Das ist Demokratie auf Hausen-CSU art.

Als Fazit darf man feststellen, dass sämtliche Geldflüsse der Gemeinde mangels Kontrollorgan vogelwild fließen werden. Es ist zu befürchten, dass zukünftig die Geldflüsse chaotisch oder unübersichtlich sind. Es ist natürlich problematisch, wenn es keine klare Überwachung oder Regelungen gibt, um sicherzustellen, dass die finanziellen Mittel ordnungsgemäß verwendet werden. Ihren Verhalten nach, haben das nicht alle Gemeinderäte im Gremium realisiert.

TOP 6: Unter diesen TOP soll über das Schicksal der Krone entschieden werden. Als erstes zeigte der Bgm. eine chronologische Auflistung beginnend vom 05.12.2023 bis zur heutigen Sitzung.

 Man favorisiert den Abriss des Kronensaals und Ausbau der Scheune als Ersatz. Er will dafür auch einen Gemeinderatsbeschluss haben (Anm. wenn mich meine grauen Zellen nicht im Stich lassen, gab es diesbezüglich nur auf einer Klausurtagung ein Statement. Ein ordentlicher Gemeinderatsbeschluss ist mir unbekannt).

 Angeblich soll auch die Vorstandschaft des Kronen e.V. den Abriss des Saals befürworten (Anm. das wird von uns überprüft werden, da gerade die Vorstände den Saal halten wollten). Er habe auch lange genug auf den Alternativplan gewartet. Und gewährt auch keine Fristverlängerung. Er werde bei der Regierung von Oberfranken die Zuschüsse fürs Quartierskonzept einholen.

Dem wurde mit 14:3 Stimmen zugestimmt.
Die Gegenstimmen kamen vom Koll. Garcon, Heilmann und mir.

TOP 7: Hier sollte über das Konzept zur Anschaffung eine neuen Bürgerbusses beraten werden.
Der jetzige Bürgerbus ist 10 Jahre alt und hat fast 110 000 km. Ein neuer Bürgerbus als E-Auto würde etwa 40 000 € – 50 000 € kosten, welche über Werbung finanziert werden soll. Man kam überein, dass das bisherige Fahrzeug wegen der geringen Fahrleistung behalten werden soll und der Bgm. beauftragt wird, die entsprechenden Werbepartner zu finden.

TOP 8: Unter „Tagesordnungsergänzungen und Anfragen“ trugen vor:

  • Koll. Mauser bemängelte die Verschmutzung des Flurwegs beim alten E-Werk. Und erkundigte sich nach dem Sachstand zum Clampingpark Heroldsbach. Gibt nichts neues, so vom Bgm.
  • Koll. Lindner wollte wissen, bis wann man mit der Fertigstellung/Nutzung der Turnhalle rechnen darf. Februar 2026 soll der Bezug sein, laut Bgm.

Ferner soll man mehr die Häusner Card bewerben, gerade im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft.

Weiter möge unser Jugendpfleger im Gemeinderat vorstellig werden.

Auch nach der Gestaltung(Betreibung des neuen Jugendtreffs war ihr ein Anliegen. Man habe mittlerweile Aufsichtspersonal, kam vom Bgm.

Gewünscht von ihr wurde auch die Umwidmung der Straße beim St. Wolfgangs-Kindergarten zu einer Spielstraße. Dem widersprach der Bgm. energisch, da er Anwohner sei und wisse, wer sich verkehrswidrig verhalte. Meist die Eltern der Kindergartenkinder selbst, die ihre Kleinen mit dem Auto in den Kindergarten bringen. Die gleiche Problematik ist auch bei der Schule zu beobachten.

Dann wiederholte sie ihr Ansinnen aus der letzten Sitzung die Wahlplakatständer als Werbung fürs Dorf zu nutzen.

Ihr letztes Anliegen betraf die lange Wartezeit auf einen Beerdigungstermin auf den Hausner Friedhof. Bgm. erklärte die Zeiten wie folgt: Erdbestattung finden von Dienstag bis Donnerstag statt, die Urnenbestattung von Montag bis Freitag.

  • Koll. Garcon fragte nach, wann das neue Regenüberlaufbecken realisiert wird. Als Antwort vom Bgm. bekam er zu hören, dass dies Sache des Abwasserzweckverbandes sei (Anm. dessen Vorsitzende er auch ist !?!). Er ergänzte, dass einige Daten nicht gepasst haben, die Höhe angepasst werden muss und noch Flächen (evtl. von der Kirche) benötigt werden.

Die Sitzung fand um 20.33 Uhr ihr Ende. Die nicht-öffentlichen Sitzung schloss um 21.15 Uhr.
GR Georg Brandmeier

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