Gemeinderatsitzung – Oktober’2025

Bericht zur Bauausschuss- und Gemeinderatssitzung am 21.10.2025 im neuen Rathaus

Die der Gemeinderatssitzung um eine Stunde vorgeschaltete Bauausschusssitzung lockten 7 Zuhörer in den Sitzungssaal. 4 davon waren aber GR-Mitglieder und ehemalige GR-Räte für das Gruppenfoto der bald endenden Legislaturperiode.

Auch Hr. Fiedler von der Presse war zugegen. Eigentlich ungewöhnlich. Die 4 mageren Top’s der Bauausschusssitzung können nicht der Anlass gewesen sein. Aus der Bürgerfragestunde kamen keine Meldungen und zur Tagesordnung gab es keine Beanstandungen.


Bauausschuss


TOP 1: Die Niederschrift wurde einstimmig mit zwei Enthaltungen wegen Abwesenheit angenommen.

TOP 2: Der zweite TOP befasste sich mit den abgestorbenen Hecken auf dem Hausner Friedhof. Die braunen Teile zwischen den grünen sind mehr als unansehnlich. Auch soll es eine Unterschriftenliste mit 19 Unterschriften geben, welche die Entfernung der kompletten (auch der gesunden) Hecken fordert. Die Vorteile sieht man in einer besseren Pflege und Instandhaltung der Grabflächen, Vermeidung von Wurzelwuchs in benachbarte Gräber, Verbesserung der Zugänglichkeit und Übersicht und eine Reduzierung des Pflegeaufwandes und der Kosten.

Nach kurzer Diskussion hat man einstimmig beschlossen, dass zunächst nur die abgestorbenen Hecken entfernt werden. Mit den neuen Erkenntnissen wird man dann erneut beraten.

TOP 3: In der Thurner Straße beabsichtigt ein Baubewerber auf das bestehende Wohnhaus das Dachgeschoss zu einem Vollgeschoss umzubauen und das Dach seiner Doppelgarage ebenfalls zu Wohnzwecken zu nutzen.

Nachdem die Stellplatzfrage geklärt wurde, konnte dem Vorhaben mit 9:0 Stimmen zugestimmt werden.

TOP 4: Unter dem TOP „Tagesordnungsergänzungen, Information und Anfragen“ gab es keine Beiträge.


Gemeinderatssitzung


Allgemeines und Tagesordnung


Zur um 19.00 Uhr stattfindenden Gemeinderatsitzung blieb die Zuhörerzahl konstant. Aus der Bürgerfragestunde kam kein Beitrag. Die Tagesordnung ging einstimmig durch.

TOP 1: Die Niederschrift wurde mit 14:0:2 nach Einpflegen der gewünschten Änderungen genehmigt. Die zwei Enthaltungen ergaben sich wegen Abwesenheit und die fehlende Stimme resultierte aus der Verspätung von unseren Max.

TOP 2: „Information des Bürgermeisters“:

  • Die Wasserabrechnung verschiebt sich bis Ende Oktober
  • Die Bescheide zu den Verbesserungsbeiträgen kommen auch Ende Oktober.  
  • Eine Kollision mit den Verbesserungsbeiträgen fürs Frischwasser ist nicht zu befürchten, da diese erst mit der 2. Rate im Juni 2026 versandt werden. (Anm., dennoch kommt eine große finanzielle Belastung auf die Bürger zu!).
  • Für das Windenergieprojekt wird es eine neue Auslegung geben, wenn die insgesamt 1600 eingegangenen Stellungnahmen (für ganz Oberfranken) geprüft wurden
  • Beklagt wurde, dass die Straßenumbauarbeiten an der Ortsverbindungsstraße Hausen-Thurn nicht den gewünschten Erfolg in Sachen Geschwindigkeits- und Lärmreduzierung brachten. Es sollen Nachbesserungen angebracht werden, dazu sollen Vorschläge von den Anwohnern kommen. Vermutlich wird es darauf hinauslaufen verstärkt den kommunalen Biltzer dort aufzustellen.
  • Es gibt am Hausner Friedhof nun einen Fahrradständer
  • Weiterhin hat er beklagt, dass (angeblich) aus den nicht-öffentlichen Teil der Sitzungen Informationen ausgetratscht wurden. Und diese auch noch falsch waren. Es ging um den Verkauf und Abriss der alten Schule in Wimmelbach bzw. dem anstehenden Bürgerbegehren. (Anm., wenn die Infos falsch waren, wieso sollten diese dann aus dem Gemeinderat kommen? Das passt nicht zusammen). Er hat angemahnt zukünftig mehr Vertraulichkeit walten zu lassen.
  • In seinem nächsten Punkt verwarf er den Vorwurf die Kerwa auslagern zu wollen. Er habe das nie gesagt und bezog sich auf eine Sitzung vom 25.04.2023. (Anm., mag schon sein, dass er es explizit in diese Sitzung nicht gesagt hat).
  • Frau Zinkl wird stellv. Leiterin der Kita Lohe
  • Die Vergaben zur Nahwärme betrafen die Leistungen für die Metallarbeiten, Solarthermie und Heizungsarbeiten.
  • Die Vergaben für die Mehrzweckhalle betraf die Beschallung.

TOP 4: Unter diesen TOP war ein Antrag auf Bauleitplanung zu beschließen. Es sollte auf den Gallohberg (anderes Ende vom Johannisfeuer aus gesehen Richtung Forchheim) ein Batteriespeichersystem mit Umspannwerk errichtet werden.

Die Fläche ist interessant, da dort die Hochspannung-Stromleitung verläuft, welche bei Stromüberschuss angezapft und bei Strommangel wieder eingespeist werden kann.
Der Speicher muss „netzdienlich“ sein, d.h. eine andere Einspeisemöglichkeit wie eben beschrieben gibt es nicht.
Natürlich blieb nicht unerwähnt, dass für die Gemeinde Einnahmen in Höhe von ca. 4000 € pro Megawatt anfallen. Und auch der Bürger darf sich beteiligen. Man garantiert 5 % Zinsen bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Mindesteinlage sind 1 000 €.
Das Vorhaben liegt laut Flächennutzungsplan auf der Trasse für die Nordumgehung (Anm., anscheinend kommt doch kein Tunnel😊).

Vom Grundsatz her befürwortet man das Projekt, da es auch um unsere Sicherheit bei der Stromversorgung geht, aber nicht dort oben auf dem Berg. So lautete der Beschlussvorschlag andere Standorte zu prüfen. Dieser wurde mit 17:0 Stimmen angenommen.

TOP 5: Ebenfalls einstimmig angenommen wurde die Beteiligung am Atemschutzpool für die Feuerwehren im Landkreis Forchheim. Der Landkreis organisiert die Wartung und Bevorratung von Atemschutzgeräten. Die Vorteile liegen in der Einheitlichkeit (es nutzen alle Feuerwehren im Landkreis das gleiche System), Verfügbarkeit (die Geräte können rund um die Uhr getauscht werden), Kostenersparnis (durch die zentrale Beschaffung und Wartung werden Kosten gespart), Entlastung des Ehrenamtes und Kalkulierbarkeit der Kosten.

Da sich auch die Feuerwehr, als Betroffene, für diese Beteiligung ausgesprochen hat wurde dem Beschluss 12 Atemschutzgeräte (8 x Hausen, 4 x Wimmelbach) zum Preis von jährlich 950 pro Gerät mit einer Laufzeit von 12 Jahren gefolgt.

TOP 6: Unter „Tagesordnungsergänzungen und Anfragen“ trugen vor:

  • Koll. Lindner: War verwundert, dass aus der ehemaligen Bushaltestelle in der Friedhofstraße nun Parkplätze wurden. Das war das Ziel, hat man ihr erklärt.

Ferner erfragte sie, warum es an der Kirchweih keine Karussell-Freikarten für die Kindergartenkinder mehr gibt. Weil diese Freischeine kopiert und eingelöst wurden, so die Antwort des Bgm.
Des Weiteren fragte sie nach dem Ausbleiben der Autoscooter. Die Antwort des Bgm. war, dass er selbst davon überrascht war. Angeblich gibt es bei der Schaustellerfamilie kein Personal bzw. aus statischen Gründen.
Dann hat sie noch einen wackeligen Stein beim Kinderkirchweihbaumaufstellen erkannt. Dem wird abgeholfen, so der Bgm.
Zuletzt wurde von ihr noch der Sachstand zum Bürgerbegehren abgefragt. Hier wurde vom Bgm. auf den nicht-öffentlichen Teil verwiesen. 
Abschließend fragte sie nach, ob die neue Verkehrsüberwachung aus der Oberpfalz auch den ruhenden Verkehr überwacht. Dies wurde vom Bgm. bejaht.


  • Koll. Garcon: Er erkundigte sich nach dem Verbleib unseres Geschäftsantrages bzgl. Transparenz der Rechnungsprüfung. Bgm. er will erst die Messe Kommunale 2025 abwarten.    

Sein zweites Anliegen betraf die Beschädigungen in der Thurner Straße. Der Bgm. verwies auf die Mängelliste auf der gemeindlichen Internetseite. 
Als nächstes erfragte er den Sachstand zum Rechtstreit mit der Gem. Heroldsbach bzgl. dem Clampingpark. Er habe bisher keine Rückmeldung erhalten, auch nicht vom beauftragten Rechtsanwalt, so der Bgm.
Dann kam von ihm der Vorschlag die Ortsverbindungsstraße Hausen-Thurn als Landkreisstraße hochstufen zu lassen, vor allem wegen dem Unterhalt. Keine Chance, kam vom Bgm.


  • Koll. Mauser schlug vor eine Kette in der Lohe 5 für eine Fußgängerabsicherung zur Fahrbahn zu installieren. Man wird prüfen, entgegnete der Bgm.

  • Koll. Kemeth fragte nach dem Sachstand zur Stellenbesetzung der Seniorenbeauftragten. Keine Neuigkeiten, wusste der Bgm. zu vermelden. Evtl. organisiert man ein Kaffeetrinken mit den Senioren.

Dann wollte er noch wissen, wann man mit der Fertigstellung der Turnhalle rechnen darf. Bgm.: Mittlerweile wird es Ende Februar werden. Am 19. April wird es die erste Veranstaltung geben.

Auch interessierte ihm die Fertigstellung der Radwegbrücke. Bgm.: Mai 2026.

  • Ich fragte nach dem Ergebnis der archäologischen Ausgrabungen beim Umspannwerk. Bgm.: Wird sich erkundigen.
  •  Koll. Stilkerich bemängelte die schlechte Beleuchtung bei der Bushaltestelle in Wimmelbach. Wird geprüft, so der Bgm.

Die Sitzung fand um 20.31 Uhr ihr Ende. Die nicht-öffentlichen Sitzung schloss um 22.05 Uhr.

GR Georg Brandmeier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Zur Bereitstellung der Kommentarfunktion müssen wir aus technischer Sicht einige Daten aus Deiner Kontaktaufnahme speichern. Diese Daten werden wir nicht weitergegeben, übermitteln oder zu einem anderen Zwecken als dem zur Kommentarfunktion gehörenden nötigen Umfang nutzen.