Kurzinfo aus dem Gemeinderat

Anfang Januar haben wir über unsere gestellten Geschäftsanträge zur Beschlussbuchführung und zum Thema Satzungsänderung hinsichtlich der zu erstellenden Niederschriften berichtet. Nach mehrfacher Mahnung wurden diese beiden Geschäftsanträge aus dem Januar 2019 nun einstimmig im Gemeinderat mit kleinen Abweichungen beschlossen.

1. Die Verwaltung erklärt sich bereit über den Vollzug von Beschlüssen zu berichten.

2. Der Umgang mit den Niederschriften wird in Abweichung zu unserem Geschäftsantrag wie folgt in der Satzung geändert.


Jedem Mitglied des Gemeinderats, sowie der Aufsichtsbehörde auf Anfrage, ist ein Abdruck der Niederschrift  mit den Ladungsunterlagen für die Folgesitzung zu übermitteln, jedoch nicht später als 6 Wochen, wenn sich die Folgesitzung nicht in diesem Zeitraum an die protokollierte Sitzung anschließt.


Unser Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl 2020

Die UWG Hausen will Thomas Schmitt ins Rennen um das Bürgermeisteramt schicken. Der Vorstand hat sich bei einem Treffen einstimmig für ihn entschieden. Das letzte Wort haben die Mitglieder. Die Nominierungsversammlung ist am 22. September um 19.00 Uhr im „Schwarzen Ambos“.

Der zweifache Familienvater ist Bau- und Wirtschaftsingenieur. „Die Leute kennen ihn, er kennt die Menschen in Hausen und deren Interessen und Bedürfnisse gut“ sagt Georg Brandmeier Vorsitzender der UWG. Thomas Schmitt vertritt die Meinung, dass ein Bürgermeister „Moderator zwischen Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat ist. Er gibt die Rahmenbedingungen“. Die Entscheidungen aber treffe der Gemeinderat. „Wichtig ist, dass die Gemeinde auftretende Probleme rechtzeitig anpackt und zukunftsorientiert arbeitet und die Herausforderungen nicht erst dann in Angriff nimmt, wenn sie da sind, sondern rechtzeitig plant und umsetzt“. Brandmeier freut sich über diese Aussage: „Es ist genau das, was wir brauchen“. Als langjähriger Projekteinkäufer in einem großen Industriebetrieb hat er einen anderen Blickwinkel. „Wie soll Hausen in zehn Jahren aussehen?“ Eine Frage, die Schmitt so beantwortet: „Angebracht wäre eine Lösung, bei der unsere Senioren in der Heimatgemeinde bleiben und alt werden können“. Themen wie ausreichende Kinderbetreuung, und Freizeitangebote für Jugendliche sind ihm wichtig. Er möchte die örtlichen Vereine fördern und deren Sozialarbeit unterstützen, so Schmitt. „Wir müssen aufpassen, dass im Rahmen der Digitalisierung nichts verpasst wird; dass wir hier nicht abgehängt werden“. Angesichts der Energiebilanz will er sich auf die öffentlichen Gebäude fokussieren. „Unsere Gebäude sind in die Jahre gekommen“, so Schmitt.

Der behutsame Umgang mit Grund und Boden, sowie die Etablierung einer Baukultur tragen für zukünftige Generationen dazu bei, den dörflichen Charakter zu erhalten. Eine starke Behörde ist Garant für eine funktionierende kommunale Lebensgemeinschaft erklärt Schmitt. Ebenso hält er den Hochwasserschutz für wichtig, um die Gemeinde und deren Bürger vor größeren Schäden zu bewahren. Viele Ziele für einen Rathauschef.