Kurzinfo aus dem Gemeinderat

Anfang Januar haben wir über unsere gestellten Geschäftsanträge zur Beschlussbuchführung und zum Thema Satzungsänderung hinsichtlich der zu erstellenden Niederschriften berichtet. Nach mehrfacher Mahnung wurden diese beiden Geschäftsanträge aus dem Januar 2019 nun einstimmig im Gemeinderat mit kleinen Abweichungen beschlossen.

1. Die Verwaltung erklärt sich bereit über den Vollzug von Beschlüssen zu berichten.

2. Der Umgang mit den Niederschriften wird in Abweichung zu unserem Geschäftsantrag wie folgt in der Satzung geändert.


Jedem Mitglied des Gemeinderats, sowie der Aufsichtsbehörde auf Anfrage, ist ein Abdruck der Niederschrift  mit den Ladungsunterlagen für die Folgesitzung zu übermitteln, jedoch nicht später als 6 Wochen, wenn sich die Folgesitzung nicht in diesem Zeitraum an die protokollierte Sitzung anschließt.


Leuchtturmprojekt Krone

Seit April 2013 besteht für das Anwesen „Krone“ in der Hauptstraße in Hausen ein Nutzungskonzept. Andererseits wurden Mitte letzten Jahres Finanzmittel über das Förderprogramm „Innen statt Aussen“ bewilligt. Inzwischen wurden nicht nur die Toiletten und das Nebenzimmer saniert, sondern auch der Schankraum renoviert. Das im Jahr 1869 errichtete Haus mit seiner Sandsteinfassade ist ein ortsbildprägendes Gebäude. Zudem gibt es in Hausen viele Vereine, die an einem Erhalt der Krone interessiert sind, da diese dringend entsprechende Räumlichkeiten benötigen. 

Dieter Hofmann zeigt Thomas Schmitt das fertige Nebenzimmer

Der Verein, so Dieter Hofmann (Teamleitung Krone Hausen e. V.), kann unmöglich alles in Eigenleistung und ehrenamtlich abarbeiten. Es ist dafür dringend ein Sanierungskonzept erforderlich. Die UWG-Hausen unterstützt das Vorhaben seit Jahren. Es wurden seitens der UWG immer wieder Anträge im Gemeinderat gestellt. Unser Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt wird das Projekt ebenfalls forcieren. Für ihn ist es unverständlich, dass der Gemeinderat nicht mehr darauf drängt die Sanierungsmaßnahmen für die Krone auf den Weg zu bringen. Für 2019 sind für das Förderprojekt „Innen statt Außen“ 1.05 Mill. € eingestellt und im Finanzplan 2020 1,4 Mill. und 2021 1,2 Mill. € vorgesehen. Das Projekt muss Fraktionsübergreifend vorangetrieben werden, um unseren Vereinen ein Zuhause geben zu können aber auch den historischen Dorfkern zu erhalten. 

Auch in der Gaststube ist viel geschafft.

Bereits 2013 hatte das Architekturbüro Schönfelder eine Kostenschätzung für die Sanierung der Krone in Höhe von 900 000 € ermittelt. Diese dürfte zum heutigen Zeitpunkt sicherlich nicht mehr zutreffen und müsste korrigiert werden. Seitdem hat sich bis auf die Arbeiten der Ehrenamtlichen nicht viel getan. Zur Erinnerung: Am 5. Juli 2010 fasste der Gemeinderat Hausen den Beschluss, die Verwaltung zu beauftragen, alle notwendigen Massnahmen zu veranlassen, damit mit dem Umbau des Kronesaal begonnen werden kann, wobei die Anregungen der Vereine berücksichtigt werden sollen.

Es liegt ein großes und interessantes Projekt vor uns. Lasst es uns miteinander angehen!

Thomas Schmitt, UWG-Hausen


Unser Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl 2020

Die UWG Hausen will Thomas Schmitt ins Rennen um das Bürgermeisteramt schicken. Der Vorstand hat sich bei einem Treffen einstimmig für ihn entschieden. Das letzte Wort haben die Mitglieder. Die Nominierungsversammlung ist am 22. September um 19.00 Uhr im „Schwarzen Ambos“.

Der zweifache Familienvater ist Bau- und Wirtschaftsingenieur. „Die Leute kennen ihn, er kennt die Menschen in Hausen und deren Interessen und Bedürfnisse gut“ sagt Georg Brandmeier Vorsitzender der UWG. Thomas Schmitt vertritt die Meinung, dass ein Bürgermeister „Moderator zwischen Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat ist. Er gibt die Rahmenbedingungen“. Die Entscheidungen aber treffe der Gemeinderat. „Wichtig ist, dass die Gemeinde auftretende Probleme rechtzeitig anpackt und zukunftsorientiert arbeitet und die Herausforderungen nicht erst dann in Angriff nimmt, wenn sie da sind, sondern rechtzeitig plant und umsetzt“. Brandmeier freut sich über diese Aussage: „Es ist genau das, was wir brauchen“. Als langjähriger Projekteinkäufer in einem großen Industriebetrieb hat er einen anderen Blickwinkel. „Wie soll Hausen in zehn Jahren aussehen?“ Eine Frage, die Schmitt so beantwortet: „Angebracht wäre eine Lösung, bei der unsere Senioren in der Heimatgemeinde bleiben und alt werden können“. Themen wie ausreichende Kinderbetreuung, und Freizeitangebote für Jugendliche sind ihm wichtig. Er möchte die örtlichen Vereine fördern und deren Sozialarbeit unterstützen, so Schmitt. „Wir müssen aufpassen, dass im Rahmen der Digitalisierung nichts verpasst wird; dass wir hier nicht abgehängt werden“. Angesichts der Energiebilanz will er sich auf die öffentlichen Gebäude fokussieren. „Unsere Gebäude sind in die Jahre gekommen“, so Schmitt.

Der behutsame Umgang mit Grund und Boden, sowie die Etablierung einer Baukultur tragen für zukünftige Generationen dazu bei, den dörflichen Charakter zu erhalten. Eine starke Behörde ist Garant für eine funktionierende kommunale Lebensgemeinschaft erklärt Schmitt. Ebenso hält er den Hochwasserschutz für wichtig, um die Gemeinde und deren Bürger vor größeren Schäden zu bewahren. Viele Ziele für einen Rathauschef.


Anzeige von Verstößen gegen die bayerische Gemeindeordnung durch den 1. Bürgermeister Zimmer

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass der Bürgermeister hinsichtlich der fristgerechten Vorlage der Jahresrechnungen im Verzug ist.

Bis heute wurden die Jahresrechnungen 2016, 2017 nicht vorgelegt. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass die Jahresrechnung 2018 deren Vorlage zum 01.07.2019 zu erfolgen hat, dem Gemeinderat präsentiert wird.

Es gibt hinsichtlich der Regelung für einen Verzug keine bekannten gesetzlichen Konsequenzen oder gar Sanktionen gegen den Bürgermeister.
Gleiches gilt im Übrigen für die überörtliche Rechnungsprüfung durch das Landratsamt Forchheim mit seiner Kommunalaufsicht.

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Sicher mit dem Fahrrad von Hausen bis zum Kersbacher Bahnhof

Während der „ISEK“ Ortsbegehung wurde auch die Infrastruktur für Fahrradfahrer unter die Lupe genommen. Derzeit gibt es keinen Radweg, der sicher von Hausen bis zum Bahnhof nach Kersbach führt. Zwei Mitglieder der UWG Hausen haben sich die Mühe gemacht, verschiedene Alternativen mit dem Fahrrad abzufahren und Vor –und Nachteile gegenüberzustellen. Welche der Anbindungen sicher und finanzierbar sind, muss allerdings noch geprüft werden. Im Rahmen dieses Projekts wurden bereits 25.000€ für die Planung einer Brücke in den Haushalt der Gemeinde Hausen eingestellt. Diese soll eine Möglichkeit zur Überquerung der Regnitz beim Wasserrrad bieten und auf den neuen, geteerten Radweg von Baiersdorf nach Forchheim führen. Die UWG wird dazu Vorschläge in eine der nächsten Gemeinderatssitzungen einbringen und Sie auf der Homepage über das Thema auf dem Laufenden halten.

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: M. Wieneck


Unwetter in Hausen – Notstandsbeihilfe

Nach Information des Landratsamts Forchheim können Unwettergeschädigte auch im Jahr 2018 Notstandsbeihilfen aus einem speziell hierfür vorgesehenen Härtefond beantragen. Weitere Informationen, sowie Antragsformulare, finden sich auf den Internetseiten der Bezirksregierung Oberfranken.

Dort heißt es hierzu (Punkt 3. „Notstandsbeihilfen“):

Aus dem Härtefonds können Privathaushalte, Gewerbebetriebe und selbstständig Tätige sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft Zuschüsse als Notstandsbeihilfen erhalten. Voraussetzung ist, dass Wohngebäude und Hausrat bzw. unternehmerisches Vermögen der Betroffenen geschädigt wurde und dass die Geschädigten ohne staatliche finanzielle Unterstützung in eine existentielle Notlage zu geraten drohen.

Die Unterlagen sind gesammelt beim Landratsamt Forchheim einzureichen.