Stammtisch in ECHT

Wieder da – unser öffentlicher, politischer Stammtisch

„Endlich ist es soweit – es ist echte Stammtischzeit!“

So, oder so ähnlich wird es ab kommenden Montag in allerlei Munde klingen. Und das ist auch für
die UWG-Hausen der Anlass hier wieder zügig zu einem bewährten und vor allem direkten Format zurück zukehren. Unseren monatlichen, politischen Stammtisch, jeweils zum 1. Mittwoch im Monat.


Kein LiveMeeting
Kein virtueller Ersatz
Keine Webcam!

Diesmal endlich wieder alles in ECHT!

Am Mittwoch den 06.04.2022, um 19:00 Uhr läd die UWG-Hausen, alle Interessierten zum öffentlichen, politischen Stammtisch in den Pilatushof ein.


Ein informativer und aufregender Abend mit viel Geselligkeit für Alle. Wir wollen die aktuellen Themen der Gemeinde dissutieren, wir reden über zukünftiges und geplante Ereignisse. Es gibt Informationen zur aktuellen Arbeit unserer Gemeinderäte. Und wie immer freuen wir uns über Anregungen, persönliche Anliegen und stehen mit offenem Ohr, Euren Vorschlägen oder auch Eurer Kritik zur Seite.

  • Hinweis:
    Aus organisatorischen Gründen, findet das April-Treffen im Konferenzraum vom Pilatushof, im EG gleich auf der rechten Seite statt. Wir planen die zukünftigen Treffen, wieder wie üblich im schwarzen Amboss bei der Alex und Ihrem Team abhalten zu können.


Es muss sich niemand anmelden.
Kommt einfach vorbei!


Wohnen im Alter in der Gemeinde Hausen

Wohnen im Alter“ war das Thema eines Vortrags im „Schwarzen Amboss“ in Hausen. Schwache Beine, zitternde Hände, wie kommen ältere Menschen in ihrer eigenen Wohnung am besten zurecht. Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt von der UWG Hausen hatte dazu als Referent Mathias Abbe von der Genossenschaft „Wir für uns“ aus Heroldsbach eingeladen um über die verschiedensten Möglichkeiten des Wohnens im Alter sowie über Umbaumaßnahmen der eigenen vier Wände zu informieren.

Wohnen im Alter in der Gemeinde Hausen – 2020

Dass die Resonanz auf diesen Vortrag so zahlreich war, überraschte die Veranstalter. „Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause bleiben“ sagt Thomas Schmitt in seiner Begrüßung und deshalb müssen wir die Lebensräume vor Ort ausbauen und ein wesentlicher Aspekt dabei sind barrierefreie Wohnungen“.

Ab 2031 werden lt. bayrischem Landesamt für Statistik mehr als 30 % der Menschen im Gemeindegebiet über 65 Jahre alt sein. Die größte Herausforderung dabei sei das Anpassen der Wohnungen.

Prognose für Alterswachstum (Quelle: ISEK)

Ein solcher Umbau ist eine große Investition für so manches knappe Rentnerbudget meint Abbe, doch es erleichtert den Alltag. Ziel eines altersgerechten Umbaus ist an erster Stelle die Barrierefreiheit, also möglichst keine Stufen, sondern ein Treppenlift und Rampen am Eingang. Machen kann man hier viel so Abbe, aber auch vieles falsch machen. Um die Lebensqualität im Alter zu sichern, muss man sein Wohnumfeld betrachten und nach Möglichkeiten suchen, was kann man verbessern und verändern.

Zwischen den Räumen sollte es keine Schwellen geben, damit man im Bedarfsfall auch mit Gehhilfe und Rollstuhl zurechtkommt. „Schon ein Absatz von fünf bis sieben Millimeter schafft ein Rollstuhlfahrer nicht ohne Hilfe, geschweige denn ganze Zentimeter“, sagt Abbe. Aber auch dicke Teppiche seien Hindernisse für Räder.

Eine Alternative sei auch die Erleichterung des Übergangs durch flache tiefe Stufen vor oder hinter der Schwelle. Duschen sollten niveaugleich zum Boden gestaltet werden. Aber es müssen nicht immer große Umbauten sein, auch kaum merkliche Veränderungen erleichtern den Alltag. „Bei der altersgerechten Wohnraumanpassung geht es vor allem um den Gewinn von Lebensqualität“ betont Mathias Abbe.

„Das Ziel muss es sein, lange, selbstbestimmt, sicher und komfortabel im eigenen Zuhause zu verbleiben“.

Mathias Abbe, Wir für uns eG

Wenn die Schritte schwerer fallen, hilft schon das Beheben von kleinen Stolperfallen wie in den Laufweg ragende Möbel. Abbe rät, man sollte überlegen, welche Möbel man wirklich braucht oder in welcher Kommode nur lange nicht benutzte Dinge gelagert werden. „So ein Stück wird aussortiert, um mehr Platz zu haben“.

Weitere Grundlagen für Lebensqualität im Alter sind aber auch Versorgung und Teilhabe. Hier bieten sich vor allem gemeinschaftsorientierte Wohnformen an, wo ambulante Pflege angeboten wird. Ebenfalls gibt es Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt mit sozialem Service. Weitere Möglichkeiten sind betreute Wohnanlagen. In der Regel bestehen diese aus barrierefreien Miet- oder Eigentumswohnungen mit der Option einer sozialen Betreuung die mit einem vertrag geschlossen werden kann.

Ebenfalls gibt es ambulante betreute Wohngemeinschaften mit drei bis zwölf Personen. Gerade die kleinen Gemeinden müssen sich mit Blick auf den demographischen Wandel stellen. Gemeinde müssen Quartierskonzepte so gestalten, dass ältere Menschen im vertrauten Umfeld bleiben können. Drei Bausteine werden dazu benötigt, altersgerechtes Wohnen und Grundversorgung, Ortsnahe Unterstützung und Pflege sowie Bereitstellung von Beratung und soziale Netzwerke, die Handlungsfelder kommunaler Seniorenpolitik.

Es gibt so viele Dinge, die den persönlichen Lebensweg zeichnen betont Abbe, denn zum Lebensglück eines jeden Menschen gehört ein echtes Zuhause. Der Ort, der uns Geborgenheit und Sicherheit bietet, in dessen vier Wänden wir so sein können, wie wir uns am Wohlsten fühlen. Für die Gemeinden wird es eine große Herausforderung und Aufgabe sein, eine seniorengerechte Infrastruktur zu schaffen. Wichtig wären vor allem barrierefreie Wege, öffentliche Toiletten, Mittagsangebote, Sitzgelegenheiten wie Parkbänke. Ebenfalls mangelt es an Pflegeberatungsstellen, Tagespflegeeinrichtungen und Nachtpflege, denn für ältere Menschen und ihre Angehörigen ist es äußerst schwierig, sich durch den Informations-Dschungel zu kämpfen, was es an Unterstützungsmöglichkeiten für die Alltagsbewältigung gibt konkretisierte Mathias Abbe seine Vorstellung, denn Hausnotruf, Treppensteighilfen, fernbedienbare Geräte, altersgerechter Umbau der Wohnung, all das sind Themen, die in den Vordergrund treten, wenn man älter wird.


ISEK Veranstaltung in Hausen

Am Ende der Veranstaltung waren es doch fast 60 Personen, die zur ISEK Veranstaltung der UWG-Hausen kamen, um dem Vortrag des Referenten und Bürgermeisterkandidaten Thomas Schmitt zum Thema integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu folgen.

Schmitt begrüßte zu Beginn des Vortrags den anwesenden 2. Bürgermeister Bernd Ruppert, Gemeinderäte unterschiedlicher Fraktionen und die zahlreichen Bürger. Das integrierte Städteentwicklungskonzept kurz ISEK genannt ist im Übrigen ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Hausen und Heroldsbach — und soll helfen Orts- und Dorfkerne wiederzubeleben und mögliche brachliegende Flächen und Leerstands-Gebäude einer neuen oder geänderten Verwendung zuzuführen. Dabei können die beiden Gemeinden für ihr Ortsgebiet unabhängig handeln. Weiter erläuterte Schmitt, dass ISEK als Plattform von Handlungsfeldern, die aus der Konzepterstellung abzuleiten sind und für die Bewilligung von Fördermitteln wichtige Voraussetzungen sind. Thomas Schmitt erläuterte den Status von ISEK in Hausen.

Thomas Schmitt in der Präsentation

Derzeit sind zwei Ing.büros damit beauftragt die planerischen Grundlagen zu erarbeiten, um der Gemeinde Handlungsfelder vorzuschlagen. Ca. 800 private Haushalten wurden nach dem Zufallsprinzip Fragebögen zugesandt, um deren Meinung abzufragen. Im Mai 2018 gab es eine Auftaktveranstaltung bei den ersten Ergebnissen vorgestellt wurden. Es wurde eine Lenkungsgruppe bestehend aus Repräsentanten der Vereine, Politik und Vertretern anderen gesellschaftlichen Gruppen gegründet, die als Bindeglied zwischen der Gemeinde und den Planungsbüros aktiv sind und die unterschiedlichen Interessen bündeln. Des Weiteren berichtete er, dass ein Verkehrsplaner hinzugezogen wurde. Dorfbegehungen unter Einbindung der Bürger fanden im Sommer 2018 in den Ortsteilen Hausen und Wimmelbach statt.

Eine Erkenntnis ist die unterschiedliche Entwicklung beider Ortsteile. Während sich Hausen als ein kompakt gewachsenes Dorf um den Ortskern in der Hauptstraße darstellt, stellt sich die Entwicklung vom Ortsteil Wimmelbach eher als an ein an der Hauptverkehrsachse B 470 gewachsenes Dorf dar. Die Bürgerbefragung ergab ein hohes Zufriedenheitspotential. Hausen wird als attraktiver Wohnstandort im Regnitztal geschätzt. Die notwendige Infrastruktur wie Nahversorgung mit Geschäften, Ärzten, öffentlicher Infrastruktur wie Grundschule, Kindergärten sowie dem aktiven Vereinsleben decken notwendige Voraussetzungen zu einer hohen Lebensqualität ab. Hausen hat zudem seit Jahrzehnten eine stabile Bevölkerungsstruktur, die sich um die Einwohnerzahl von 3.700 Einwohnern mit ansteigender Altersstruktur bewegt. Die Verkehrssituation wird als problematisch empfunden.

Schmitt ging dann auf einzelne Handlungsfelder ein und zeigte mögliche Entwicklungsszenarien zum Verkehrswegekonzept, Baulandschaffung, Ausbau KiTa, betreutes Wohnen sowie den erheblichen Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude wie Sport- und Gemeindezentrum, Schule.

Kindergarten St.Wolfgang

Unseren Kindern sind mit den dürftig ausgestatteten Spielplätzen die Spielmöglichkeiten genommen, weswegen Familien bereits in die Nachbargemeinden ausweichen deren Spielplätze mit Fördermitteln ausgebaut wurden. Diese Konzepte könne man auch in Hausen umsetzen“

Thomas Schmitt
Spieplatz in der Südstrasse

Auf das im Rahmen von ISEK für Hausen festgelegte „Leuchtturmprojekt“ KRONE ging er besonders ein und erläuterte seine Vorstellung von der Nutzung des Anwesens als Begegnungsstätte für kulturelle Veranstaltungen sowie als Versammlungsort für die zahlreichen Vereine.

Der Saal im Anwesen Krone.
Saal, im Anwesen der Krone

Schmitt schlägt vor, für alle öffentlichen Neubauten wie Schule mit Mehrzweckhalle, Senioren-Standort und Rathaus die Voraussetzung für klimafreundliche, energie- und ressourcenschonende Möglichkeiten zu schaffen und im Rahmen von ISEK Fördergelder zu beantragen. Die seit Jahren mangelnde Umsetzung durch die Gemeindeverwaltung hob er hervor und betonte, dass die UWG hierzu mehrfach konstruktive Geschäftsanträge gestellt habe.

Er fasste dann die noch offenen Handlungspunkte von ISEK zusammen und verwies auf den fehlenden Abschluss der Planungsarbeiten sowie der noch offenen Präsentation in der Öffentlichkeit. Die Nachfrage, ob denn ISEK auch planerische Aktivitäten zum Hochwasserschutz beinhaltet, wurde verneint. Thomas Schmitt, erklärte dass dieses Thema gesondert beauftragt wurde und in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Heroldsbach zu entwickeln sei. Ergebnisse hierzu stehen aus.

Nach Beantwortung weiterer Fragen zur Nordumgehung, Fahrradwegausbau endete der diskussionsreiche Vortrag mit viel Applaus für den Referenten.


Jahreshauptversammlung 2019

 Zur Jahreshauptversammlung der UWG Hausen am 24.11.2019, konnte der Vorsitzende Georg Brandmeier neben zahlreichen Mitgliedern, Gemeinderäte sowie den Ehrenvorsitzenden Ewald Saam begrüßen.

Anschließend fasste Brandmeier in seinem Bericht noch einmal die wichtigsten Themen des Jahres 2019 zusammen. Dazu gehörten unter anderem Veranstaltungen zum Thema: Nahwärmeversorgung und
Radweg (S-Bahn Halt Kersbach).

Durch 9 neu hinzugekommene Mitglieder, vorwiegend junge Leute, verringerte sich der Altersdurchschnitt auf 49 Jahre, wobei der Frauenanteil bei 29 Prozent liegt. Besonders erfreulich, dass sich für die Kommunalwahl 2020 eine Junge Liste aufgestellt werden konnte. Die Jungen Unabhängigen Wähler Hausen und Wimmelbach.

Die aktiven Gemeinderäte haben im Berichtszeitraum etliche Geschäftsanträge in den Gemeinderat eingebracht und positiv behandelt wurden. Die Gemeinderatsfraktion der UWG verbucht als Erfolg für sich, dass man den Bürgerentscheid zum Baugebiet „Wöhrgarten“ unterstützt hat.

Die Umlegung der Kosten für die Friedhofstraße hält Gemeinderat Martin Heilmann für nicht gerechtfertigt und weist weiter darauf hin, dass die Erweiterung der KITA St. Wolfgang Hausen ins Stocken geraten ist.
Der Neubau der KITA Wimmelbach erhält volle Unterstützung seitens der UWG jedoch darf dies nicht zu Verzögerungen bei der Kinder-Krippenplanung in Hausen führen.

Zum Leuchtturmprojekt Krone im Rahmen von ISEK wurden etliche Geschäftsanträge gestellt ergänzt Ratsmitglied Roland Garcon. Beklagt wird die Arbeit im Rechnungsprüfungsausschuss so Garcon, die sich sehr schwierig gestaltet, da Unterlagen nicht zur Verfügung gestellt werden. Der Haushalt für das Jahr 2019 steht immer noch nicht meinte Garcon. Der finale ISEK Bericht wie das Verkehrskonzept wurden noch nicht vorgestellt, obwohl sie nach der Sommerpause fertig sein sollten berichtet Herbert Kemeth.
Gemeinderätin Barbara Schmitt sieht das Miteinander innerhalb der UWG sowie die gute Struktur sehr positiv, beklagt aber auch das Verhalten mancher Räte in den Sitzungen. Erfreulich sind so Schmitt, die zahlreich angebotenen Fortbildungsseminare für Gemeinderäte, die über den BKB organisiert werden. Die große Resonanz auf die Angebote zeigen, dass noch viel Nachholbedarf besteht.
Weiterhin werden Informationsabende auch im  Januar/Februar für alle Bürger angeboten. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielt Roland Garcon die Bronzene Ehrennadel und Martin Heilmann für 15-jährige Mitgliedschaft die Silberne. Die Gründungsmitglieder Renate Altmann, Gabriele Fritz und Dieter Sommer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die Jubilare mit Georg Brandmeier und Thomas Schmitt.

Abschließend stellte Bürgermeisterkandidat Thomas Schmitt sein Wahlprogramm den Mitgliedern vor und betonte die Einzigartigkeit des Gemeindegebietes Hausen und Wimmelbach. „Ich möchte mich mit meiner ganzen Fachkompetenz für die Bürger einbringen“, so Schmitt.

Thomas Schmitt, UWG-Hausen, Bürgermeisterkandidat2020
Thomas Schmitt mit seinem Wahlprogramm

Mit zwei Listen zur Kommunalwahl 2020

Der große Saal vom Pilatushof war gut gefüllt als die Jungen Unabhängigen Wähler (JUW)
Hausen & Wimmelbach, am letzten Sonntag, dem 27.10.2019, Ihre öffentliche Aufstellungsversammlung veranstalteten. Neben Gästen wie Herrn Richard Gügel (Altbürgermeister und Kreisrat aus Heroldsbach) und dem Bürgermeisterkandidaten aus Heroldsbach Peter Münch, standen vor allem die jungen Mitglieder der UWG-Hausen im Vordergrund.

Maximilian Schmitt bei der Begrüßung der Anwesenden
Maximilian Schmitt bei der Begrüßung der Anwesenden

Nach einleitenden Worten durch Georg Brandmeier (1.Vorstand, UWG) und Thomas Schmitt (Bürgermeisterkandidat, UWG) stellte Maximilan Schmitt (Listenplatz Nr. 01 der JUW) den Anwesenden im Saal und den Zuschauern vom parallel geführten Livestream@Facebook, die weitreichenden Ziele der JUW in einer modernen Präsentation vor.

Nach der Vorstellung der jeweiligen Listenkandidaten, folgte die freie und unabhängige Wahl der „jungen Liste“ unter der Moderation von Elisabeth Simmerlein (Freie Wähler Pinzberg) und unter den Augen unserer Gäste.

Im folgenden dürfen wir Ihnen hier die bestätigten Listenkandidaten der unabhängigen Wahlvorschläge der JUW Hausen & Wimmelbach sowie die der UWG-Hausen vorstellen.

unabhängige Listenplätze der UWG & JUW zur Kommunalwahl 2020 für die Gemeinde Hausen
unabhängige Wahlvorschläge der UWG-Hausen und der JUW Hausen & Wimmelbach
zur Kommunalwahl 2020 für die Gemeinde Hausen


Livefeed der Aufstellungsveranstaltung JUW Hausen & Wimmelbach

Sie können die Aufstellungsversammlung der JUW Hausen & Wimmelbach nicht persönlich beiwohnen?

Kein Problem, hier können Sie die Veranstaltung auch über ihr Smartphone oder PC, LIVE verfolgen. 19:00 Uhr startet der Stream. Habt solange noch etwas Geduld.

Die Veranstaltung ist vorüber und die Liveaufzeichnung beendet!


Kurzinfo aus dem Gemeinderat

Anfang Januar haben wir über unsere gestellten Geschäftsanträge zur Beschlussbuchführung und zum Thema Satzungsänderung hinsichtlich der zu erstellenden Niederschriften berichtet. Nach mehrfacher Mahnung wurden diese beiden Geschäftsanträge aus dem Januar 2019 nun einstimmig im Gemeinderat mit kleinen Abweichungen beschlossen.

1. Die Verwaltung erklärt sich bereit über den Vollzug von Beschlüssen zu berichten.

2. Der Umgang mit den Niederschriften wird in Abweichung zu unserem Geschäftsantrag wie folgt in der Satzung geändert.


Jedem Mitglied des Gemeinderats, sowie der Aufsichtsbehörde auf Anfrage, ist ein Abdruck der Niederschrift  mit den Ladungsunterlagen für die Folgesitzung zu übermitteln, jedoch nicht später als 6 Wochen, wenn sich die Folgesitzung nicht in diesem Zeitraum an die protokollierte Sitzung anschließt.


Unser Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl 2020

Die UWG Hausen will Thomas Schmitt ins Rennen um das Bürgermeisteramt schicken. Der Vorstand hat sich bei einem Treffen einstimmig für ihn entschieden. Das letzte Wort haben die Mitglieder. Die Nominierungsversammlung ist am 22. September um 19.00 Uhr im „Schwarzen Ambos“.

Der zweifache Familienvater ist Bau- und Wirtschaftsingenieur. „Die Leute kennen ihn, er kennt die Menschen in Hausen und deren Interessen und Bedürfnisse gut“ sagt Georg Brandmeier Vorsitzender der UWG. Thomas Schmitt vertritt die Meinung, dass ein Bürgermeister „Moderator zwischen Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat ist. Er gibt die Rahmenbedingungen“. Die Entscheidungen aber treffe der Gemeinderat. „Wichtig ist, dass die Gemeinde auftretende Probleme rechtzeitig anpackt und zukunftsorientiert arbeitet und die Herausforderungen nicht erst dann in Angriff nimmt, wenn sie da sind, sondern rechtzeitig plant und umsetzt“. Brandmeier freut sich über diese Aussage: „Es ist genau das, was wir brauchen“. Als langjähriger Projekteinkäufer in einem großen Industriebetrieb hat er einen anderen Blickwinkel. „Wie soll Hausen in zehn Jahren aussehen?“ Eine Frage, die Schmitt so beantwortet: „Angebracht wäre eine Lösung, bei der unsere Senioren in der Heimatgemeinde bleiben und alt werden können“. Themen wie ausreichende Kinderbetreuung, und Freizeitangebote für Jugendliche sind ihm wichtig. Er möchte die örtlichen Vereine fördern und deren Sozialarbeit unterstützen, so Schmitt. „Wir müssen aufpassen, dass im Rahmen der Digitalisierung nichts verpasst wird; dass wir hier nicht abgehängt werden“. Angesichts der Energiebilanz will er sich auf die öffentlichen Gebäude fokussieren. „Unsere Gebäude sind in die Jahre gekommen“, so Schmitt.

Der behutsame Umgang mit Grund und Boden, sowie die Etablierung einer Baukultur tragen für zukünftige Generationen dazu bei, den dörflichen Charakter zu erhalten. Eine starke Behörde ist Garant für eine funktionierende kommunale Lebensgemeinschaft erklärt Schmitt. Ebenso hält er den Hochwasserschutz für wichtig, um die Gemeinde und deren Bürger vor größeren Schäden zu bewahren. Viele Ziele für einen Rathauschef.


Geschäftsanträge der UWG im Januar 2019

Die UWG bringt auch im Januar 2019 wieder wichtige Geschäftsanträge auf den Weg. Ein Geschäftsantrag hat zum Ziel, die Verfolgung der Beschlüsse, die im Gemeinderat getroffen werden, besser nachzuverfolgen. Der zweite Geschäftsantrag verfolgt das Ziel, die Bereitstellung der Niederschriften für die stattgefundenen Gemeinderats- und Ausschusssitzungen konsequenter nachzuhalten.

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Ausflug der UWG am 26.08.2018

Der diesjährige Ausflug der UWG am 26.08.2018 startete um 11 Uhr in Hausen. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir am Kanal entlang nach Kleinseebach zum Gasthaus Schuh, um dort zu Mittag zu essen.

Im Anschluss daran bekamen wir eine 30-minütige Führung durch die Kleinseebacher Keller von Steffen Schmidt, dem zweiten Bürgermeister der Gemeinde Möhrendorf.

               

Danach ging es weiter durch den Staatswald zum Zeckerner Bierkeller, wo wir den Sonntag bei einem kühlen Bier gemeinsam ausklingen ließen.

Für die Organisation möchten wir uns ganz herzlich bei Martin Heilmann bedanken!

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: N. Walz